Dörnberg bei Zierenberg (Segel- und Modellflug)

 

Der Dörnberg gilt - gleich nach der Wasserkuppe in der Rhön - als das zweitälteste Segelfluggelände der Welt. Bereits 1924 wurden dort erste Flugversuche mit Lilienthal ähnlichen Gleitern durchgeführt.

 

Segelflugzeuge auf dem Dörnberg (Foto: NP Habichtswald)

 

In den 30er Jahren erreichte der Dörnberg als Reichssegelflugschule seine Blütezeit und machte sich auch als Rekordgelände einen Namen. Die Gebäude des umfangreichen Fliegerlagers erstreckten sich damals über das Gelände des ehemaligen Jugendhofes, dessen Teil heute das Naturparkzentrum Habichtswald ist.

In dessen direkter Nachbarschaft finden sich immer noch Teile dieses ursprünglichen Fliegerlagers. Unter ihnen das „Otto-Schwab-Haus" der Fliegerabteilung Deutscher Burschenschaftler (Akaflieg D.B.) und der etwas älteren alten Flugzeughalle aus dem Jahr 1931.

 

Häufig  treffen sich die Mitglieder der Flugsportvereining Kassel-Zierenberg e.V. und üben ihren Sport mit modernen Leistungssegelflugzeugen aus. Flugschüler werden dabei von den ehrenamtlich tätigen Fluglehrern des Vereines ausgebildet. Ebenso werden bei günstigen Wetterlagen Streckenflüge von aktuell bis zu 700km vom Heimatflugplatz Dörnberg durchgeführt.

Gastflüge über das Dörnberggebiet werden gerne ermöglicht.

 

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Graner Berg bei Wolfhagen (Segel-, Motor-, Ultraleicht-, und Modellflug)

 

Die Luftsportvereinigung Wolfhagen e.V. wurde 1950 gegründet. Zu Beginn der Fliegerei auf dem Graner Berg existierte nur der Segelflugbetrieb, der 1956 durch die Motorfliegerei ergänzt wurde.

  

Der zunehmende Flugbetrieb, insbesondere der Motorfliegerei, machte gegen Ende der 50er Jahre eine Ausweitung des Fluggeländes notwendig. Seit 1967 werden auf dem Graner Berg Segelflugzeugführer ausgebildet und seit 1999 ist eine Ausbildung zum Motorsegelführer möglich.

 

Auf dem Graner Berg sind Rundflüge mit Segel- und Motorflugzeugen möglich.

 

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