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Soldatenfriedhof

Etwas außerhalb der Gemeinde Breuna liegen zwei Kriegsgräberstätten. Getrennt voneinander wurden deutsche und ausländische Kriegstote beigesetzt.

Insgesamt haben hier 635 Opfer des Zweiten Weltkrieges - 490 deutsche und 145 ausländische Kriegstote aus Polen und der ehemaligen Sowjetunion - ihre letzte Ruhe gefunden. Hauptsächlich waren es Soldaten, die bei Kämpfen, in Lazaretten oder in Kriegsgefangenschaft gestorben sind. Die Mehrzahl der Toten hat der amerikanische Gräberdienst im April 1945 bestattet.

Entstehung des Friedhofs
Von der amerikanischen Armee wurden im April 1945 unterschiedliche Gräberfelder angelegt, um gefallene Soldaten aus den Kampfgebieten in Thüringen und Nordhessen beizusetzen. Unter den Beigesetzten waren zu diesem Zeitpunkt amerikanische, deutsche und osteuropäische Kriegstote.

Im Sommer 1945 wurde der amerikanische Friedhofsteil aufgelöst. Die Kriegstoten sind in die Heimat bzw. auf zentrale amerikanische Kriegsgräberstätten überführt worden. Die Gräberfelder für die deutschen und osteuropäischen Kriegstoten blieben erhalten.

Anfang der 50er Jahre hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. beide Gräberfelder zu zwei unmittelbar nebeneinander liegenden Kriegsgräberstätten ausgebaut; Pfadfindergruppen halfen bei den Umbauarbeiten.
Mir der feierlichen Einweihung am 28. Oktober 1951 wurden beide Kriegsgräberstätten in die Obhut der Gemeinde Breuna gegeben.
Soldaten der Bundeswehreinheit Wolfhagen waren im Rahmen einer Patenschaft bei der Pflege der beiden Friedhöfe unterstützend tätig.

Unbekannte Schicksale ausländischer Kriegstoter
Von den zahlreichen ausländischen Kriegstoten ließen sich nur wenige identifizieren. Die gefundenen Erkennungsmarken waren wegen fehlender Unterlagen zur Identifizierung nicht geeignet.
Laut Gräberliste sind lediglich 13 sowjetische und ein polnischer Staatsbürger namentlich bekannt. Die Mehrzahl der beigesetzten Toten wurde bei der Erfassung durch den amerikanischen Gräberdienst mit einem X bezeichnet und mit einer fortlaufenden Nummer registriert. Ihre Grabsteine sind heute mit der Aufschrift „Unbekannt“ gekennzeichnet.

Einziger Anhaltspunkt
Erkennungsmerkmale
Anhand der Erkennungsmarken wird aber deutlich, dass viele unbekannte Tote im Kriegsgefangenenlager 326 (VI K) Senne erfasst worden waren. Dort wurden vor allem sowjetische Kriegsgefangene festgehalten.
Ende der sechziger Jahre wurden weitere Gräber von namentlich bekannten polnischen und sowjetischen Kriegstoten von Esrode und Volkmarsen überführt. Abweichend von den Angaben auf dem Gedenkstein beträgt die Gesamtzahl der ausländischen Kriegstoten inzwischen 145 Personen.

Weitere Informationen:
Gemeinde Breuna, Tel. 05693 l 9898-0 oder Volksbund dt. Kriegsgräberfürsorge,

Landesverband Hessen, Frankfurt. Tel. 069 l 9449070.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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