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Etappe 3 von Bad Emstal nach Naumburg

Über die Extratour H6 gelangen Sie zum Leitweg des Habichtswaldsteiges und auf dieser Etappe durch den Wald des Erzeberges in die Balhorner Senke, eine schon sehr früh besiedelte und landwirtschaftlich genutzte Hochebene. Begleitet wird der Weg von einem alten Steinbruch und alten, riesigen Buchen, die eine Rast mit weitem Blick bis zur Weidelsburg belohnen.


  Aufstieg   Länge   Dauer
350 m 22.5 km 5.5 h
Startpunkt der Tour

Rosengarten im Kurpark, Bad Emstal

Zielpunkt der Tour

Marktplatz, Naumburg

Wegpunkte

NSG Hengstwiese,Warte, Bildstein, Weidelsburg, Burghain, Froschkönigbrunnen

Märchenrastplätze: Himmelsschaukel an der Warte bei Naumburg, Baumelbank & junger Riese unterhalb der Weidelsburg


Weiter Richtung Naumburg treffen Sie auf die Gleise der Museumsbahn Hessencourrier, die hier regelmäßig an Sonntagen entlang schnauft aber auch viele Charterfahrten nach Naumburg durchführt. Der Steig führt in ein lauschiges Bachtal, begleitet von Wiesen und Hutebäumen, recht abgelegen und still, mit weiten Blicken in die Landschaft, dann in den Waldrand des Hattenhäuser Waldes eintauchend weiter. Er tritt aus dem Wald heraus und nähert sich über Wiesenwege einem kleinen See, der als Biotop für Wasservögel angelegt wurde und dessen Bank zum Innehalten und Beobachten einlädt. Eine alte Brücke passierend, wandern Sie über die Schienen, noch nicht wissend, dass Sie für den etwas mühsamen Anstieg auf Graswegen an der „Warte“, einem ehemaligen Wachtturm der Stadt Naumburg, mit dem Märchenrastplatz „Himmelsschaukel“ belohnt werden. Leicht und frei über der Landschaft schaukelnd, hat man hier einen tollen Ausblick auf die romantische Fachwerkstadt. Es folgt der Abstieg zur Elbe und ein Besuch am Sandsteinfelsen Bildstein, der als flächendeckendes Naturdenkmal Teil des Geoparks Grenzwelten (www.geopark-grenzwelten.de) ist. Ein Geopark sammelt und präsentiert besondere geologische Fundorte und Fundstücke. Die Elbe begleitet den Steig Richtung Norden. Ihre Feuchtwiesen sind Lebensraum für Lurche und auch seltene Besucher, wie die Störche. An einer alten Brücke sind noch Reste der Stiefels Mühle zu erkennen. Im Bereich Naumburg gab es einst 17 Mühlen, die als Mahl-, Quetsch- oder Sägemühlen dienten. Das sich nach Norden öffnende und von Hecken durchzogene Tal wird noch von Schafen beweidet. Doch ist das romantische Hüten hierbei in den Hintergrund getreten. Meist sind die Schafe in Koppelhaltung zu sehen. Es folgt nun der Aufstieg zur Weidelsburg, der vom Märchenrastplatz „Junge Riesen“ unterbrochen wird. Hier präsentiert sich mit weitem Blick Richtung Wolfhagen ein alter Riese, künstlerisch umgesetzt in einem alten Apfelbaum. Der Gegenpart, der junge Riese, ist eine Nachzucht eines uralten Beberbecker Apfelbaumes (www.junge-riesen.de) und Teil eines Projektes der Uni Kassel. Ganz wie in alten Zeiten die Reiter und Kutschen, nähern Sie sich der Burg auf einem breiteren Weg. Dort angekommen hat man vom östlichen Wohnturm eine unbeschreibliche Aussicht über das Wolfhager Becken bis zum Dörnberg im Osten oder bis zum Kahlen Asten / Sauerland im Westenbelohnt. Das Schloss Waldeck am Horizont zeigt den weiteren Wegverlauf an. Trittsicherheit erfordert der nun folgende Serpentinenabstieg, der einen Blick in einen Basaltsteinbruch mit sechseckigen Basaltsäulen freigibt. Am südlichen Waldrand treten Sie auf eine Ebene, die einst den Rittern als Turnierplatz diente. Ein bizarrer Hutebaum könnte hier mehr erzählen. Der schattige Buchenwald, Teil des alten Waldes um Naumburg und das größte zusammenhängende Waldgebiet im Naturpark Habichtswald, nimmt einen gefangenen und geleitet in die Feldflur Naumburg. Ein Waldcafé lockt zur stärkenden Rast, bevor es auf den letzten Abschnitt Richtung Burgberg Naumburg und die Altstadt mit Marktplatz geht. Erfrischung gibt es an der Wassertretstelle im Brederich und hier stärken Sie sich mit einer eigenen Vesper. Die Burg Naumburg kann nur durch ihre Lage auf dem Burgberg oberhalb der Stadt und die schönen Ausblicke erlebt werden. Die Steine ihrer Ruine wurden schon im 17. Jh. zum Aufbau der zuletzt 1684 niedergebrannten Stadt verwendet. Die eng mit malerischen Häusern bebaute, im Kern katholisch gebliebene Stadt, liegt am Fuß der ehemaligen Burg. Über den Bergsporn steigen Sie in die schöne, von Fachwerk geprägte Altstadt und entdecken dort auch einige als Funktionsgebäude des ehemaligen kirchlichen Verwalters genutzte Steinhäuser sowie die imposante Stadtkirche. Zahlreiche Beherbergungsbetriebe laden zu einer Übernachtung ein, bevor die vierte und letzte Etappe des Habichtswaldsteiges bis zur Edertalsperre angegangen wird.

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